Die Melde

Die Gartenmelde (Atriplex hortensis) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Sie wurde früher als Gemüse- und Salatpflanze kultiviert.

Heute ist sie häufig auf Brachland, als „Gartenunkraut“ oder auf Feldern zu finden.

Bevor wir sie als „Unkraut“ einfach vernichten, können wir sie in unserer ‚Wilden Küche’ nutzen.

IMG_0313kl

 

 

 

 

Ihre Blätter schmecken mild und lassen sich in der Küche wie Spinat        einsetzen. Sie enthält die Vitamine A und C, Eiweiße sowie Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor.

Die Melde enthält Oxalsäure, allerdings in einer geringen Menge. Oxalsäure vermindert unter anderem die Aufnahme von Eisen.

 

Um die Inhaltsstoffe der Melde zu nutzen, sollten wir sie am besten roh zu uns nehmen. Durch ihren milden Geschmack passt sie gut in Salate aber auch für Smoothies oder Kräuterquark eignet sie sich hervorragend.

Damit hören die Einsatzmöglichkeiten der Melde aber nicht auf.

Sanfter im Geschmack als die Brennnessel lässt sich die Melde nutzen für:

  • Smoothies
  • Gemüsesuppen
  • Strudelfüllung
  • Spinatersatz oder
  • in Omlettes

Die nussig schmeckenden Blütenknospen lassen sich über Salate streuen oder in Frischkäse einrühren.

Blanchiert und feingehackt können wir die Melde in einem Spätzleteig verarbeiten oder wir lassen sie wie Weißkohl zu einer Art Sauerkraut vergären.

 

Eine, der Melde sehr ähnliche Kulturform ist der Baumspinat.

Baumspinat